 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 | Brandübungsanlage |
|
|
|
|
Brandübungsanlage für Alle
Nachdem eine kleine Gruppe aus Keltern im Oktober bereits die Brandübungsanlage der EnBW Testen konnte, war am 7.Dezember 2007 die Zeit auch für die übrigen Atemschutzgeräteträger der FFW Keltern gekommen. Die Anlage war in Remchingen-Wilferdingen aufgestellt und unter der Leitung der Kreisausbilder des Enzkreises und des Kreisbrandmeisters wurden an alle Feuerwehren Termine vergeben um in der Anlage zu üben. Keltern war mit insgesamt 16 A-Trägern vertreten von denen jeder zwei Durchgänge absolvierte. Beim ersten Durchgang wird von einem Gasbrand im Keller ausgegangen. Der Trupp begibt sich über eine Steckleiter auf das Dach des Containers und macht sich Einsatzklar. Nach absolvierter Türöffnungs-Prozedur betritt er die Anlage über die Wendeltreppe die bereits Feuer gefangen hat und geht nach dem ablöschen ins EG vor. Dort trifft er auf den brennenden Gasflansch dessen Flammen gezielt abgedrängt werden müssen damit abgeschiebert werden kann. Aufgrund der großen Hitze hat sich ein weiterer Brand an einem Schrank entwickelt der ebenfalls noch abgelöscht werden muss. Der Trupp verlässt nun den Brandcontainer wieder über die Wendeltreppe auf das Dach. Bei diesem Training wird besonders auf das abdrängen der Gasflammen wert gelegt, da ein Gasbrand niemals abgelöscht werden darf da sonst das Gas unkontrolliert ausströmt und sich wieder entzünden kann.
Der zweite Durchgang beginnt an der linken Außentür. Auch hier muss zu erst wieder die Tür (sie ist auf ca. 120°C aufgeheizt) kontrolliert werden bevor der angenommene Brand in einer Trafostation bekämpft werden kann. Beim öffnen der Tür wird ein “Flash-Over“ gezündet wie er auch bei realen Bränden in geschlossenen Räumen entsteht wenn plötzlich Sauerstoff in den Raum kommt. Danach wird der Transformator der in Brand geraten ist abgelöscht. Ein Elektroverteilerschrank der sich ebenfalls entzündet hat kann relativ einfach gelöscht werden so dass danach nur noch der Raum gelüftet werden muss. Im Container herrschen während der Übung Temperaturen zwischen 300 und 500°C und je nach Löschwasser Einsatz eine Luftfeuchtigkeit von 100%, weshalb besonders auf den korrekten Sitz der Schutzausrüstung geachtet werden muss. Die Übung dauert etwa 12-15 Minuten und kann einen A-Träger schon an seine Leistungsgrenzen bringen.
|
|
|
|
|
FFW Keltern in der Brandübungsanlage der EnBW Als erste Feuerwehr des Enzkreises übte die FFW Keltern am 26.10.2007 in der neuen Brandübungsanlage der EnBW Regional AG den Ernstfall bei Bränden in Umspannstationen. Auf Einladung von Stefan Vogel, der die Anlage bei der EnBW betreut und gleichzeitig auch Angehöriger der FFW Keltern ist, waren 7 Kameraden nach Enzberg gekommen um für die Bedienerschulung des EnBW Personals die Atemschutzgeräteträger zu stellen. Die 7,20 Meter lange und 2.50 Meter breite von der Firma DrägerSafety hergestellte Brandübunganlage hat es in sich. Auf einer Fläche von rund 20 Quadratmeter sind auf anderthalb Etagen insgesamt sieben Brandstellen installiert. Das Spektrum reicht vom Zimmer- über den Verteilerkasten- oder Gasleitungsbrand bis hin zur großen Rauchgasdurchzündung – dem gefürchteten „Flash-Over“. Im Mittelpunkt stehen vor allem Gefahren die bei Brandeinsätzen durch Strom und Gas entstehen.
„Wir werden mit der Übungsanlage unserer Verantwortung als Strom- und Gasnetzbetreiber gerecht, in dem wir den Feuerwehren ideale Trainingsbedingungen bieten und sie so dabei unterstützen, die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen,“ erläuterte Stefan Vogel das Engagement des Energieversorgers EnBW.
Die mobile Brandübungsanlage wurde entwickelt, um die Ausbildung der Feuerwehren in den Landkreisen der Netzgemeinden der EnBW Regional AG zu optimieren. Durch die spezielle Ausrüstung sensibilisiert sie die Feuerwehren vor allem für die Gefahren im Zusammenhang mit Strom und Gas. Es können unterschiedlichste Einsatzsituationen simuliert werden und mit 300-600 °C Hitze herrschen reale Bedingungen. Die Übungsanlage wird den Feuerwehren kostenlos im Rahmen der Kreisausbildung durch die Kreisbrandmeister zur Verfügung gestellt. Lediglich die Kosten für das Gas, mit dem die Anlage betrieben wird, müssen aufgebracht werden. Begleitet wird die mobile Anlage durch speziell eingewiesene Feuerwehrleute, die vor Ort die Bedienung und Überwachung übernehmen.
|
|
|
|
|
|
|
Zu Besuch in Berlin Altmünster
|
|
 |
 |
 |
 |
|
 |