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Zu Besuch in Berlin

Berlin, Berlin, wir waren in Berlin.

Die Feuerwehrabteilung Dietlingen startete am Donnerstag, den05.06.2008 pünktlich um 22:00 Uhr in Richtung Bundeshauptstadt. Zwei Stunden vor der Abfahrt musste noch ein Unwetter bedingter Hochwassereinsatz bewältigt werden. Im fast neuen Reisebus ging die Fahrt mit einem kleineren Stau auf der A8 über die A81 zum Weinsberger Kreuz. Dort wurde in letzter Minute die Reiseroute geändert da sich Richtung Nürnberg ein großer Stau gebildet hatte. Über Würzburg, Erfurt ging die nächtliche Fahrt Richtung Berlin. Das Ziel war am Morgen schon fast in Blickweite als wir 50 Kilometer vor Berlin wieder im Stau standen. Grund war ein schwerer Unfall mit drei LKW. Mit eineinhalbstündiger Verspätung erreichten wir unser Hotel im Herzen von Berlin. Das Gepäck wurde ausgeladen und im Konferenzraum zwischengelagert. Anschließend wurde das reichhaltige Frühstücksbuffet gestürmt. Frisch gestärkt begann dann der „Berlinmarathon“ Mit dem Bus ging es zum Reichstag wo wir auf Einladung von Katja Mast MdB im Bundestag willkommen geheißen wurden. Bei einer fünfzigminütigen Debatte über das Erneuerbare Energien Wärme Gesetz konnten wir von der Zuschauertribüne aus die hohe Politik verfolgen. Da das Gesetz zur Abstimmung anstand musste Frau Mast im Plenarsaal anwesend sein. So verzögerte sich das anschließende persönliche Gespräch um einige Minuten. In einem Konferenzraum des Bundestages wurden wir derweil von der persönlichen Referentin aus dem Berliner Büro begrüßt. Nach der Abstimmung gab Katja Mast einen Einblick in Ihre Bundestagsarbeit und stand unseren Fragen Rede und Antwort. Mit einem Gruppenfoto vor der Kuppel des Reichstages verabschiedete sich Frau Mast in Richtung Dietlingen. Erste imposante Eindrücke über Berlin gab es dann von der Spitze der gläsernen Kuppel. Zu einer kleinen Stärkung waren wir anschließend im angrenzenden Paul - Löbe Haus eingeladen. Auch hier waren wie schon zuvor im Bundestag die strengen Personenkontrollen erforderlich um ins Gebäude zu kommen. In diesem Haus befinden sich die Sitzungssäle der Ausschüsse des Bundestages so wie einige Abgeordnetenbüros. Die Architektur wurde uns von einem angestellten Sicherheitsfachmann erklärt. Nach der Politik nahmen wir den Berliner Boden unter die Füße um in unser Hotel bei der Charrité zu gelangen. Dort musste noch in die Zimmer eingecheckt werden. Nach kurzer Erholungsphase ging es zur abendlichen Spreefahrt auf dem Schiff. Beim Abendessen und anschließend auf Deck wurde uns während der dreieinhalbstündigen Rundfahrt auf der Spree und dem Landwehrkanal das alte und moderne Berlin vom Wasser aus näher gebracht. Das pulsierende Nachtleben der Hauptstadt war im Anschluss angesagt. Der Samstagmorgen begann mit der Stadtrundfahrt. Als Überraschung fuhren wir zuerst zur Feuerwache Stadtmitte wo uns der in Berlin lebende Onkel einer unserer Kameraden zum Besuch angemeldet hatte. Hier erfuhren wir einiges über die Struktur der Berliner Feuerwehr welche sich in einigen Punkten von unserer unterscheidet. Die markanten Plätze und Sehenswürdigkeiten wurden anschließend mit dem Bus angefahren. Hierbei erhielt man einen Eindruck über die Weitläufigkeit des wieder vereinigten Berlin. Am Nachmittag und in der Nacht konnte dann individuell das öffentliche Verkehrsnetz getestet werden um an verschiedene Punkte der Stadt zu gelangen. Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück bestiegen Frühaufsteher, Nachtschwärmer und ausgeschlafene wehmütig den Bus in Richtung Heimat. Vorbei an den letzen Sehenswürdigkeiten ging die Fahrt über die legendäre „Avus“ zu Autobahn. In Triptis nahe Gera legten wir noch in einem idyllischen Landgasthof eine Pause ein. Anschließend ging es flott Richtung Dietlingen wo uns unser umsichtiger Chauffeur wieder wohlbehalten pünktlich zum Fußballspiel absetzte. Als Fazit war jedem klar. Berlin ist eine Reise wert.


 

Familienwanderung zum Angelsportverein.
Brandübungsanlage