Bilder 24.12.2006

Auch im Bereich der hinteren Terrassentür war kein Zutritt ins Gebäude möglich. Beim Eintreffen der ersten Löschfahrzeuge (5 Minuten nach Alarmierung) zeigte sich dann die 54-jährige Hausbewohnerin hilfesuchend am Fenster. Die Rettung gestaltete sich durch einen dicht gewachsenen Tannenbaum vor dem Fenster als schwierig, weshalb ein unmittelbarer Einsatz der Steckleiter nicht sofort möglich war. Zunächst mussten mehrere Äste gekürzt werden, bevor die Leiter gestellt werden konnte. Auch der Einsatz der mitalarmierten Drehleiter aus Birkenfeld war nicht möglich, da das Gebäude in einer engen Zufahrt in zweiter Baureihe stand und nicht richtig in Position gebracht werden konnte.


 

Die Bewohnerin gab zuerst ihre beiden Hunde den Rettungskräften, bevor sie selbst bereit war das Haus zu verlassen. Zwei Trupps unter Atemschutz gelang es in der Zwischenzeit die schwere und komplett verschlossene Eingangstür aufzubrechen und die 79-jährige Mutter der Bewohnerin über das Treppenhaus zu retten und ins Freie zu bringen. Eine Rettung über die Leiter schied auf Grund des gesundheitlichen Zustandes der Frau aus.


 

Beide Bewohnerinnen erlitten Rauchvergiftungen, welche aber glücklicherweise nicht lebensgefährlich waren. Während sich die Nachbarn um die geretteten Hunde kümmerten, wurde das brennende Mobiliar abgelöscht und ins Freie gebracht. Des weiteren musste der Boden im Brandbereich des Erdgeschosses geöffnet und Glutnester abgelöscht werden. Die Wohnung war durch den austretenden Rauch durch das offene Treppenhaus unbewohnbar geworden.


 

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