 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
            |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 | Brandkrisikien |
|
|
Expertentipp der Freiwilligen Feuerwehr - Grillen
|
Grillen ohne Reue
Grillen ist ein beliebtes Sommervergnügen. Die Feuerwehr... gibt ihnen folgende Tipps, damit aus Grillfreude kein Grillschmerz wird.Benutzen Sie nur einen standsicheren Grill.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Grillen in den kommenden hoffentlich warmen Monaten!
|
|
|
|
|
 |
Achten Sie auf einen feuerfesten Untergrund.
|
 |
Halten Sie genügend Abstand zu Feld und Wald und anderen brennbaren Materialien.
|
 |
Achten Sie darauf, dass keine Glut vom Wind verweht wird.
|
 |
Halten Sie Löschmittel bereit.Beaufsichtigen Sie Kinder.Sollte es zu Brandverletzungen kommen, kühlen Sie diese mit viel Wasser, decken Sie Wunden möglichst keimfrei ab. Sofortige ärztliche Behandlung ist nötig!
|
 |
Grillen sie nie in einem Raum ohne Zu- und Abluft (Erstickungsgefahr!).
|
 |
Abtropfendes Fett kann brennen und das Grillgut entzünden.
|
 |
Auch aus gesundheitlichen Gründen sollte brennendes Fett vermieden werden.
|
 |
Holzkohle nur mit geeigneten Zündhilfen (Grillanzünder, Pasten usw.) in Brand setzen.
|
 |
Niemals Spiritus, Benzin o.ä. verwenden! Diese können durch Verpuffungen zu schwersten Verbrennungen führen!
|
 |
Restliche Grillkohle (Asche) erst dann entsorgen, wenn sie wirklich abgekühlt ist.
|
 |
Auch dann nicht in Kartons oder Plastikbehälter schütten, sondern in Blecheimer
|
 |
Im Zweifel Glutreste ablöschen und, wenn möglich, vergraben
|
|
Vorsicht beim Umgang mit Leinöl zur Holzpflege
|
Landesbranddirektor Hermann Schröder: „Mit Leinöl getränkte Stofflappen sind tickende Brandbomben“
„Mit Leinöl getränkte Lappen neigen zur Selbstentzündung und sind bei unsachgemäßem Umgang oft Ursache für Brände. Wer seine Hölzer in Haus und Garten mit Leinöl für den Sommer fit macht, sollte die verwendeten Pinsel gut reinigen und die zum Auftragen verwendeten Stofflappen sachgerecht aufbewahren oder entsorgen.“ Das sagte Landesbranddirektor Hermann Schröder am Dienstag, 17. April 2007, in Stuttgart. ....hier weiterlesen [20 KB]
|
|
|
PRESSEMITTEILUNG 16. April 2007
|
Minister Peter Hauk MdL: "Borkenkäfer in den Wäldern schwärmen bereits aus"
Durch Trockenheit und Hitze erhöhte Waldbrandgefahr / Besondere Vorsicht beim Umgang mit Feuer
"Durch die ungewöhnlich hohen sommerlichen Temperaturen seit Anfang April haben die Borkenkäfer um Wochen früher mit ihrem Schwärmflug begonnen. Waldbesitzer und Forstleute müssen deshalb bereits jetzt die Entwicklung der Borkenkäfer intensiv überwachen und befallene Bäume rasch einschlagen. Witterungsbedingt ist auch die Waldbrandgefahr angestiegen und nimmt bei dem anhaltend warmen Wetter täglich weiter zu", sagte der baden-württembergische Forstminister, Peter Hauk MdL, am Montag (16. April) in Stuttgart.
Waldbesitzer und Forstpersonal mahnte der Minister zu besonderer Vorsicht beim Verbrennen von Reisig und Rinde zur Bekämpfung der Borkenkäfer. "In den trocke-nen Wäldern kann sich sehr schnell ein Bodenfeuer oder ein Waldbrand ausbreiten", betonte Hauk. Wie sich die Borkenkäfersituation in diesem Jahr weiter entwickelt, sei maßgeblich vom Witterungsverlauf abhängig. Am günstigsten sei kühles und nieder-schlagsreiches Wetter im Frühjahr und in den Sommermonaten. Dies könne die Po-pulationsentwicklung entscheidend abbremsen.
Waldbrandgefahr bestehe vor allem in lichtdurchlässigen Kiefernwäldern, insbeson-dere in der nördlichen Rheinebene zwischen Rastatt und Mannheim. Nach Angaben von Minister Hauk entstehen über die Hälfte der Waldbrände durch Fahrlässigkeit und wären daher weitgehend vermeidbar. Wenn es doch einmal zu einem Brand komme, sei es wichtig, dass er so schnell wie möglich und mit genauer Ortsangabe gemeldet werde.
Die Waldstruktur mit vielen Mischwäldern in Baden-Württemberg verhindere in der Regel großflächige Brände und die gute Erschließung der Waldflächen gewährleiste einen schnellen Zugang für die Feuerwehren. Verheerende Flächenbrände, wie sie in Südeuropa vorkommen, seien daher im Land nicht zu erwarten.
"Trotzdem gilt es, gerade bei steigender Waldbrandgefahr, einige Regeln zu berück-sichtigen" betonte Hauk. Im einzelnen ist folgendes zu beachten: • Vom 1. März bis 31. Oktober gilt im Wald ein grundsätzliches Rauchverbot. • Feuer machen ist nur an den offiziellen fest eingerichteten Feuerstellen auf den Grillplätzen erlaubt. Bei örtlich besonders hoher Brandgefahr kann das Feuer machen von den Forstämtern auch an den offiziellen Feuerstellen verboten werden.
• Nicht gestattet ist das Grillen im Wald auf mitgebrachten Gartengrillgeräten. • Offenes Feuer außerhalb des Waldes muss mindestens 100 Meter vom Waldrand entfernt sein. • Auch an den erlaubten Stellen muss das Feuer immer beaufsichtigt und vor dem Verlassen unbedingt vollständig gelöscht werden.
Mit freundlichen Grüßen Hermann Schröder
Innenministerium Baden-Württemberg - Landesbranddirektor - Postfach 10 24 43 70020 Stuttgart Tel.: 07 11 / 231 3520
|
|
|
PRESSEMITTEILUNG 7. November 2006
Brandrisiken durch falschen Umgang mit Mehrfachsteckdosen und Heizdecken
Landesbranddirektor Hermann Schröder:
„Leichtsinn und schlechte Qualität bergen tödliche Gefahren“ „Bei unsachgemäßer Verwendung oder bei mangelnder Qualität bergen Mehrfachsteckdosen große Brandrisiken. Die vor allem in Privathaushalten weit verbreiteten Steckdosenleisten können sich bei elektrischer Überlastung entzünden und damit zur tödlichen Gefahr werden.“ Das sagte Landesbranddirektor Herman Schröder am Dienstag, 7. November 2006, in Stuttgart.
Gefährlich werde es immer dann, wenn zu viele Geräte mit hoher Stromaufnahme an einer Steckdosenleiste angeschlossen seien. „Heizlüfter, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Geschirrspüler, Elektrofondues oder Haushaltgrills gehören nicht an Mehrfachsteckdosen“, warnt Schröder. Infolge einer Überlastung könne bei diesen Geräten Wärme entstehen, die schließlich einen Brand auslösen könnte. Mehrfachsteckdosen seien auf eine Leistung von rund 3.000 bis 3.500 Watt ausgelegt, ein Heizlüfter liegeschon bei 1.500 bis 2.000 Watt.
Fernseher, DVD-Geräte, Stereoanlagen oder PCs könnten unbesorgt an Steckdosenleisten angeschlossen werden, sofern die Stromabnahme nicht 3.000 Watt übersteige. „Wichtig bei der Nutzung von Mehrfachsteckern ist aber, dass die Leiste nicht abgedeckt ist oder beim Betrieb in Kartons oder hinter Möbeln verschwindet. Auch dürfen Steckdosenleisten niemals hintereinander geschaltet werden“, betonte Schröder. In Nassräumen wie Bädern oder im Spülbereich der Küche müssten Mehrfachsteckdosen grundsätzlich vermieden werden. „Werden Strom durchflossene Steckdosen feucht oder läuft gar Wasser, beispielsweise aus einem tropfenden Wasserhahn auf die stromführenden Teile, bedeutet das eine akute Brandgefahr.“
„Auch bei Heizdecken und -kissen, die ja gerade jetzt in der kühlen Jahreszeit sehr beliebt sind, gilt es einige Regeln zu beachten. Leichtsinniger Umgang mit diesen Geräten könnte im schlimmsten Fall ein tödliches Risiko sein“, sagte der Landesbranddirektor. Abgeknickte Kabel im Deckeninnern oder ein Wärmestau infolge Überhitzung seien immer wieder die Ursache für Brände. Eingeschaltete Heizdecken sollten daher nie unbeaufsichtigt bleiben und vor dem Schlafen immer ausgeschaltet werden.
Generell gelte, beim Kauf von Elektrogeräten und Mehrfachsteckdosen auf das CE-Zeichen und das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit zu achten. „Außerdem rate ich dringend dazu, Rauchmelder in alle Häuser und Wohnungen einzubauen. Denn die kleinen Warngeräte können in allen geschlossenen Räumen Leben retten“, sagte Schröder. Rauchmelder seien nicht teuer und könnten problemlos auch von Laien angebracht werden.Bei der schon seit einiger Zeit laufenden Aktion „Rauchmelder retten Leben“ würde die Bevölkerung über die Gefahren durch Brandrauch und über den lebensrettenden Nutzen der Warngeräte aufgeklärt, sagte derLandesbranddirektor.
Weitere Informationen zu Rauchmeldern und Brandschutz gibt es bei ihrer örtlichen Feuerwehr.
|
|
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
        |
 |
 |
 |
|
|