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 | Chronik FW Keltern |
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Festschrift
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Download der Festschrift zum 25-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Keltern.
.....hier klicken [6.260 KB]
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100 Jahre Feuerwehr Dietlingen
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...hier geht's zur Bildgalerie mit freundlicher Unterstützung von Gunter Becker.
Weitere Bilder mir freundlicher Unterstützung von Connie Pagel.
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Chronik der Feuerwehr Keltern ab 1974
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Nach der Fusion der bis dahin selbstständigen Gemeinden Dietenhausen, Dietlingen, Ellmendingen, Niebelsbach und Weiler zur Gemeinde Keltern mussten sich die bis dahin selbstständigen Feuerwehren der Ortsteile zu einer Feuerwehr Keltern zusammenschließen. Ein Unterfangen, das sich in den Anfangszeiten als recht unfangreich und steinig erwies.
Bei der ersten Hauptversammlung in der Adolf-Krämer-Halle in Niebelsbach im März 1974 wurde der Dietlinger Martin Kohle zum ersten Kommandanten der neu gegründeten Wehr gewählt. Im Feuerwehrausschuss standen ihm jeweils die Abteilungskommandanten und deren Stellvertreter zur Seite.
Zunächst musste ein einheitliches Konzept der Gesamtwehr erstellt. Ausbildung, Ausrüstung Fahrzeugerneuerungen, Feuerwehrhaus-Neubauten und vieles mehr war zu tätigen. Auch war es nicht immer einfach die fünf Abteilungen unter eine Führung zu bringen, da jede einzelne Abteilung ihre eigenen Vorstellungen der Feuerwehr Keltern hatte und oft auch das Ortsteildenken in den Vordergrund rückte. Mit Tatkraft, Vernunft und wenn nötig mit harter Hand, wurden diese Hürden vom neuen Kommandant geleistet. Als dringliche Aufgabe war nun die Ausbildung der Wehrmänner zu forcieren und gleichzustellen, da doch gravierende Unterschiede in den Ausbildungsständen vorherschten. Die größten Herausforderungen stellten die Anforderungen an die Einsätze der Technischen Hilfeleistung dar. Die Beschaffungen von Gerätschaften, sowie Ausbildung der Mannschaft auf einem bis dahin der Wehr fremden Gebiet war recht umfangreich, wurde aber bereitwillig aufgenommen und mit viel Elan umgesetzt. Das Thema Alarmierung per Funk war auch ein Gebot der ersten Stunde. Alarm- und Ausrückordnungen wurden für die Abteilungen und Gesamtwehr erstellt, Meldeempfänger beschafft und an die einzelnen Wehrleute ausgegeben. Jeder war nun rund um die Uhr alarmierbar und so Einsatzbereit.
Am 3. März 1989 legte der damalige Kommandant Martin Kohle nach Unstimmigkeiten mit den Abteilungen sein Amt nieder. Zu groß waren die Unstimmigkeiten mit den Abteilungen um den Führungsstiel in der Wehr und um Beschaffungen von Neufahrzeugen oder Umbauten an Feuerwehrhäusern. Als kommisarischer Nachfolger wurde für ein Jahr der Dietlinger Volker Bischoff eingesetzt. Im zur Seite standen als Stellvertreter Stefan Vogel, Erich Schmidt, Jürgen Bischoff alle aus Dietlingen und Martin Höhn aus Ellmendingen. Im März 1990 wurde Volker Bischoff als Kommandant und Stefan Vogel als Stellv. Kommandant in der Hauptversammlung von der Wehr gewählt.
Die Aufgaben in den nachfolgenden Jahren waren unter anderem erhalten des Ausbildungstandes , Erweiterung des der Personalzahlen und das Zusammenwirken der Abteilungen zu vertiefen. Im technischen Bereich wurde vor allem die Fahrzeugsituation mit dem Kauf eines LF 16/12 für die Abteilung Dietlingen (1996) und eines MTW verbessert und die Schlagkraft der Wehr erhöht. In der persönlichen Schutzausrüstung wurde für alle Einsatzkräfte die Einsatzjacke „BW 90“ innerhalb eines Jahres beschafft.
Einen Wehrmutstropfen in der jüngeren Geschichte gab es im Jahr 1987. Bei der Abteilungsversammlung der Abteilung Dietenhausen wurde die Abteilung mangels Personal stillgelegt. Das damalige Einsatzfahrzeug TSF wurde nach Ellmendingen umgesetzt und 4 Wehrmänner traten ihren Dienst in der dortigen Abteilung an. Leider konnte bis heute in Dietenhausen keine Abteilung mehr aufgelebt werden und auch kein Bürger aus Dietenhausen ist Mitglied in unserer Wehr. Die alte Kelter in Dietenhausen diente lange Zeit als Unterstellplatz einer Holzleiter aus 1928 und einem historischen Pumpenwagen von 1894.
Im März 2000 wurde der Ellmendinger Joachim Straub zum neuen Stellv. Kommandant als Nachfolger von Stefan Vogel gewählt. Im neuen Jahrtausend war die Wehrführung vor allem mit der Planung, Beschaffung und Ausbau des ELW1 Ende 2003/Anfang 2004 und mit der Planung der Feuerwehrhäuser in Niebelsbach und Weiler, und der Umsetzung der digitalen Alarmierung gefordert. Auch eine zeitgemäße Satzung wurde erarbeitet und vom Gemeinderat verabschiedet.
Am 7. Februar 2004 wurde der seitherige Stellvertreter Joachim Straub einstimmig zum neuen Kommandanten der Feuerwehr Keltern gewählt. Als Stellvertreter wurde der Weilermer Jürgen Germann ebenfalls mit großer Mehrheit gewählt. Im Laufe der Hauptversammlung wurden der seitherige Kommandant Volker Bischoff und auch der noch bis Juni 2004 amtierende Bürgermeister Wolfgang Gehring von der Wehr mit dem überreichen eines historischen Feuerwehrhelmes verabschiedet.
Als erste Amtshandlungen durfte der neue Kommandant Straub den nun fertig ausgebauten ELW1 im April 2004 übergeben. Weitere Höhepunkte standen im Sommer 2004 mit den Einweihungen der neu erstellten Feuerwehrhäuser in Niebelsbach und Weiler an. Dies waren auch die ersten offiziellen Amtshandlungen unseres neuen obersten Feuerwehrmann Bürgermeister Ulrich Pfeifer.
Mit der Erarbeitung und Verabschiedung der Feuerwehrkonzeption Keltern im Jahre 2005 wurden die Weichen für die nächsten 10 bis 15 Jahre in Hinblick Fahrzeugbeschaffungen, Ausrüstung, Personalentwicklung gestellt. So wurde in einem kleinen Arbeitskreis die Planung und Beschaffung eines HLF 10/6 für die Abteilung Ellmendingen, der Beschaffung eines neuen KdoW als Dienstfahrzeug für den Kommandanten erarbeitet. In der persönlichen Schutzausrüstung wurde mit der Beschaffung von 50 HupF4b-Überhosen für alle Atemschutzgeräteträger und neuen Atemschutzgeräten im Jahre 2006 eine weitere Verbesserung zum Schutz der Wehrmänner getätigt. Mit der Auswahl und Beschaffung von neuen Einsatzjacken der Firma Consultiv in diesem und nächsten Jahr stellt die Gemeinde den Wehrmännern aus Keltern hervorragende Voraussetzungen für die in Zukunft immer anspruchsvollere Tätigkeiten und Herausforderungen im Einsatzgeschehen.
In der Hauptversammlung im März 2008 wurde der Dietlinger Abteilungskommandant Uwe Renninger zum Nachfolger von Jürgen Germann bestimmt, der leider aus beruflichen Gründen sein Amt niederlegen musste.
Joachim Straub/Kommandant
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